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Das SUBMO-Gleittauchgerät besteht aus einem Tank, der auf der Brust getragen wird. Eine Boje hält den 2 Meter langen Schlauch über die Wasseroberfläche. Das andere Ende des Schlauches ist über das Einlassventil links oben auf den Tank geschraubt. Über ein Mundstück mit Atemschlauch und einem rechts oben auf den Tank aufgeschraubten 2-Wege-Ventil wird ein- und ausgeatmet. Die Ventile verhindern das Eindringen von Wasser in den Tank und das unkontrollierte Austreten von Luft. Auf die untere Tanköffnung ist eine flexible Membranpumpe montiert, die durch Pumpgurt und -pedalen mit den Flossen / Füßen verbunden ist. Tanktasche, Schulter- und Nackengurt sowie der Pumpgurt sind in ihrer Länge verstellbar und werden passgenau eingestellt. Das SUBMO wiegt weniger als 4 kg und ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet.

Das SUBMO ist ein Gleittauchgerät, das funktional zwischen Schnorcheln und Drucklufttauchen anzusiedeln ist. Ein Vergleich zeigt die Wirkungsweise und Vorteile des SUBMO-Gleittauchgerätes:


  • Das Schnorcheln

    ist die erste Stufe um sich mit der Unterwasserwelt auseinander zu setzen, dabei ist der Schnorchler medizinisch auf eine Wassertiefe von 35 cm begrenzt, also nur Beobachter und nicht Teil des Unterwassergeschehens. Die notwendige Ausbildung erlangen Schnorchler meist während ihrer Schwimmausbildung. Ein Aufenthalt von tiefer als 35 cm unter der Wasseroberfläche ist durch Luftanhalten und Abtauchen möglich. Das Schnorcheln an der Wasseroberfläche ist bei starker Sonneneinstrahlung ohne Schutzkleidung mit der Gefahr eines Sonnenbrandes verbunden. Damit wird deutlich, dass das Schnorcheln nur von kurzer Dauer sein kann. Die Ausrüstung ist auf Tauchermaske (Brille), Schnorchel und Flossen begrenzt. Damit ist dieser Sport kostengünstig und
    die Ausrüstung ist leicht zu transportieren.


  • Das Drucklufttauchen (Motorradfahren unter Wasser)

    erfordert eine ausführliche und intensive Ausbildung in Theorie und Praxis. Der technische Aufwand ist sehr hoch: benötigt werden ein Tauchjacket, Tauchcomputer, Gewichtsgurt, Tauchflaschen und ggf. ein Kompressor zum Füllen der Tauchflaschen. Es ist sehr viel Equipment und Technik im Einsatz. Damit werden hier Tauchtiefen von bis zu 35 Metern erreicht. Die durchschnittliche Tauchzeit beträgt 45 min. Eine Abhängigkeit von Tauchbasen, die vor Ort arbeiten ist zwingend. Bedingt durch den hohen technischen Aufwand, dem Ausbildungsbedarf und der Wartung von Tauchgeräten sind hohe Kosten unvermeidbar. Der Transport einer eigenen Tauchausrüstung ist sehr aufwändig.


  • Das SUBMO-Gleittauchen (Fahrradfahren unter Wasser)

    verlangt eine kurze Einweisung sowie eine Tauchermaske, Flossen und das Gleittauchgerät selbst. Die Tauchtechnik zu erlernen dauert i.d.R. 5 min – getaucht werden kann bis zu 3 Stunden. Die Tauchtiefe wird durch die Schlauchlänge und die körperliche Konstitution begrenzt. Bei Wassertiefen bis zu 2 Metern ist die Anstrengung mit Radfahren in der Ebene vergleichbar. Bis 2 Meter Tauchtiefe ist das Gleittauchen sehr sicher, weil ein sofortiges Auftauchen ohne Beachtung irgendwelcher Regeln möglich ist.
    Die Gefahr, von Strömungen unter Wasser gezogen zu werden, besteht nicht, da der Taucher über den Luftzufuhrschlauch mit der Boje verbunden ist. Die Boje ist durch ihre Farbe und Größe ein weithin sichtbares Signal für Schiffsführer und sichert so den Gleittaucher davor, von Booten überfahren zu werden. Des weiteren lassen sich somit auch größere Gruppen vom Strand aus überwachen. Der technische Aufwand ist sehr gering und Energiekosten entstehen nicht. Das SUBMO lässt sich leicht transportieren.











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